Ein sehr fachlich kompetenter Zahnarzt, der über eine sehr große Auswahl an Fachwissen verfügt. Für Kinder und behinderte Menschen jeglichen Alters sehr zu empfehlen, da er sehr einfühlsam und verständnisvoll ist. Da ich keine Betäubung nehme, kann ich nur berichten, was meine Freunde erzählen: Er spritzt so gut, dass man es gar nicht spürt. Jeder Schritt wird einem erklärt, sodass gar keine Angst erst entstehen kann. Ich fühle mich sehr gut behandelt.
Biologische Zahnmedizin in Weißenfels
„Biologische Zahnmedizin ist der konsequente Versuch, den Mund als Teil eines vernetzten Organismus zu behandeln. Das bedeutet: Materialien, die wir im Mund einbringen, sollen den gesamten Körper unterstützen – nicht...“
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

Unsere Spezialgebiete — Biologische Zahnmedizin & mehr.
Auf Wunsch führen wir Materialverträglichkeitstests durch, prüfen auf Schwermetalle (z. B. Amalgam-Rückstände) und kooperieren mit Hausärzten und Heilpraktikern, wenn Ihre Behandlung interdisziplinär begleitet werden soll.
PHILOSOPHIE
Was biologische Zahnmedizin bedeutet – ein ganzheitlicher Blick auf den Mund
Biologische Zahnmedizin – häufig auch ganzheitliche Zahnheilkunde genannt – ist kein einzelnes Behandlungsverfahren und kein bestimmtes Produkt, sondern eine Haltung gegenüber dem ganzen Menschen. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, dass der Mund kein abgeschlossener Bereich ist, sondern Teil eines zusammenhängenden Organismus. Zähne, Zahnfleisch, Kiefer und Schleimhaut stehen über Nerven, Gefäße, Muskulatur und das Immunsystem mit dem übrigen Körper in Verbindung. Eine biologisch orientierte Praxis versucht deshalb, eine zahnmedizinische Frage nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit der gesamten gesundheitlichen Situation eines Menschen zu sehen.
Diese Sichtweise ist zunächst eine Erweiterung des Blickfelds, kein Gegensatz zur etablierten Zahnheilkunde. Eine biologische Praxis behandelt Karies, Wurzeln, Zahnfleisch und fehlende Zähne nach denselben wissenschaftlich anerkannten Grundsätzen wie jede andere. Was hinzukommt, ist die besondere Aufmerksamkeit für die verwendeten Werkstoffe, für möglichst schonende, gewebeschonende Vorgehensweisen und für den Wunsch vieler Menschen, im Mund auf Materialien zu setzen, die sie persönlich als verträglich und körperfreundlich empfinden. Wir verstehen biologische Zahnmedizin im Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner daher als sorgfältiges, materialbewusstes und auf den einzelnen Menschen abgestimmtes Arbeiten.
Drei Leitgedanken statt Heilsversprechen
Es ist uns wichtig, gleich zu Beginn ehrlich zu sein: Biologische Zahnmedizin ist kein Weg, der pauschale Heilung von Allgemeinerkrankungen verspricht. Wer behauptet, der Austausch von Zahnmaterialien beseitige zuverlässig Beschwerden in anderen Körperregionen, geht über das hinaus, was sich seriös belegen lässt. Wir formulieren bewusst zurückhaltend und beschreiben, was eine biologische Herangehensweise leisten kann, ohne Erwartungen zu wecken, die sich nicht einlösen lassen. Drei Leitgedanken prägen unsere Arbeit:
- Materialbewusstsein – wir wählen Werkstoffe sorgfältig aus und berücksichtigen den Wunsch nach metallfreien, möglichst gut verträglichen Lösungen, soweit dies medizinisch sinnvoll ist.
- Substanzschonung – wir versuchen, so viel gesunde Zahnsubstanz wie möglich zu erhalten und so schonend wie möglich vorzugehen.
- Zusammenschau – wir betrachten den Mundbefund im Zusammenhang mit der allgemeinen Krankengeschichte, ohne unbelegte Ursache-Wirkungs-Ketten zu behaupten.
Diese Haltung bedeutet vor allem, dass wir uns Zeit nehmen – für das Gespräch, für die Untersuchung und für die Erklärung, warum wir in Ihrer Situation einen bestimmten Werkstoff oder ein bestimmtes Verfahren für sinnvoll halten. In Weißenfels und der umliegenden Region wünschen sich viele Menschen genau diese Art der ruhigen, nachvollziehbaren Begleitung. Die folgenden Abschnitte erläutern die einzelnen Bausteine einer biologisch orientierten Behandlung – sachlich, verständlich und ohne übertriebene Versprechen.
MUND & KÖRPER
Der Zusammenhang von Mundgesundheit und Allgemeingesundheit
Ein zentraler Gedanke der biologischen Zahnmedizin ist, dass der Mund nicht losgelöst vom übrigen Körper funktioniert. Diese Verbindung ist keine esoterische Behauptung, sondern in Teilen gut untersucht: Die Mundhöhle ist von Beginn an Eintrittspforte für Nahrung und Atemluft, sie beherbergt ein vielfältiges Mikrobiom und ist über Schleimhäute und Blutgefäße eng an den restlichen Organismus angebunden. Entzündliche Prozesse im Mund bleiben deshalb nicht zwangsläufig auf den Mund beschränkt, sondern können den Körper insgesamt belasten.
Was die Wissenschaft beschreibt – und was offen bleibt
Am besten belegt ist der Zusammenhang bei chronischen Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen. Eine fortgeschrittene Parodontitis – also eine andauernde Entzündung des Zahnhalteapparats – wird in der medizinischen Forschung mit einer Reihe von Allgemeinerkrankungen in Verbindung gebracht, etwa mit der Einstellung des Blutzuckers bei Diabetes oder mit der Belastung des Herz-Kreislauf-Systems. Wichtig ist die richtige Einordnung dieser Erkenntnisse: Es handelt sich um beobachtete Zusammenhänge und um plausible biologische Mechanismen, nicht um einfache Ursache-Wirkungs-Beziehungen, bei denen die Behandlung des einen die andere Erkrankung sicher heilt. Wir kommunizieren das bewusst zurückhaltend, weil ein gesunder Mund die Allgemeingesundheit unterstützen kann, ohne dass sich daraus ein Heilversprechen ableiten ließe.
Auch das Mikrobiom – die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Mund – rückt zunehmend in den Blick. Ein ausgewogenes Mundmilieu gilt als wünschenswert, während ein dauerhaftes Ungleichgewicht Entzündungen begünstigen kann. Aus biologischer Sicht ist es deshalb folgerichtig, nicht nur akute Schäden zu reparieren, sondern auch die Bedingungen im Mund insgesamt im Auge zu behalten: gesundes Zahnfleisch, eine gut funktionierende Speichelumgebung und eine konsequente, aber schonende Pflege.
Was das für unsere Arbeit bedeutet
Weil Mund und Körper zusammenhängen, fragen wir in der biologischen Anamnese mehr ab als nur den akuten Zahnbefund. Bestehende Allgemeinerkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, bekannte Allergien oder Unverträglichkeiten und das persönliche Gesundheitsempfinden fließen in unsere Überlegungen ein. Das hilft uns, Behandlungen so zu planen, dass sie zur Gesamtsituation passen, und es erlaubt uns, bei Bedarf mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten abzustimmen. Eine solche Zusammenschau ersetzt keine fachärztliche Diagnostik anderer Erkrankungen, sondern ergänzt die zahnmedizinische Behandlung um einen aufmerksameren Blick auf den ganzen Menschen.
- Sorgfältige Erhebung der Krankengeschichte einschließlich Allgemeinerkrankungen, Medikamenten und bekannten Unverträglichkeiten.
- Aufmerksamkeit für entzündliche Prozesse im Mund, insbesondere am Zahnhalteapparat, da diese den Körper belasten können.
- Berücksichtigung des Mundmilieus und der Pflegegewohnheiten als Teil eines langfristig gesunden Mundes.
- Bei Bedarf Abstimmung mit Haus- oder Fachärzten, etwa vor größeren Eingriffen oder bei bestehenden Grunderkrankungen.
- Zurückhaltende, sachliche Kommunikation: Ein gesunder Mund unterstützt das Wohlbefinden, ohne dass daraus pauschale Heilversprechen für andere Erkrankungen werden.
WERKSTOFFE
Metallfreie und biokompatible Materialien – die Werkstofffrage
Die Wahl der Materialien ist das vielleicht greifbarste Merkmal biologischer Zahnmedizin. Im Mund werden Werkstoffe über Jahre, oft über Jahrzehnte getragen; sie stehen in ständigem Kontakt mit Speichel, Schleimhaut, Bakterien und Kaukräften. Es liegt deshalb nahe, diesen Materialien besondere Aufmerksamkeit zu schenken. „Biokompatibel“ bedeutet dabei, dass ein Werkstoff vom Körper möglichst gut vertragen wird und im Gewebe keine unerwünschten Reaktionen auslöst. Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich darüber hinaus ausdrücklich metallfreie Lösungen – aus persönlicher Überzeugung, wegen einer bekannten Unverträglichkeit oder aus ästhetischen Gründen.
Welche Werkstoffe in der biologischen Zahnmedizin im Vordergrund stehen
Im Zentrum steht meist die Hochleistungskeramik, allen voran Zirkoniumdioxid und für sichtbare Versorgungen verschiedene zahnfarbene Glas- und Feldspatkeramiken. Sie sind metallfrei, optisch dem natürlichen Zahn nahe und gelten als gut gewebeverträglich. Für Füllungen kommen zahnfarbene Komposite oder keramische Werkstoffe in Betracht, für Kronen, Teilkronen, Brücken und Verblendungen je nach Situation Vollkeramik. Auch bei festsitzendem Zahnersatz lässt sich in vielen Fällen vollständig auf Metall verzichten. Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Metallfrei heißt nicht automatisch „besser für alle“, sondern beschreibt einen bestimmten Materialweg, der in vielen, aber nicht in allen Situationen sinnvoll ist.
- Vollkeramik (z. B. Zirkoniumdioxid, Glaskeramik) für Kronen, Teilkronen, Brücken und Verblendungen – metallfrei und zahnfarben.
- Zahnfarbene Komposite und keramische Materialien für Füllungen, die natürlichen Zahnschmelz optisch nachahmen.
- Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid als metallfreie Alternative zur künstlichen Zahnwurzel, wo der Wunsch danach besteht und die Situation es zulässt.
- Möglichst materialarme Konstruktionen, die mit wenigen, gut verträglichen Komponenten auskommen.
Was „verträglich“ ehrlicherweise bedeutet
Die Verträglichkeit eines Werkstoffs hängt nicht allein vom Material ab, sondern auch vom einzelnen Menschen. Echte Allergien gegen zahnmedizinische Werkstoffe sind insgesamt selten, kommen aber vor; weit häufiger ist der persönliche Wunsch, vorsorglich auf bestimmte Materialien zu verzichten. Wir nehmen beides ernst. Gleichzeitig ist es uns wichtig, nicht den Eindruck zu erwecken, ein bewährter Werkstoff sei generell schädlich. Titan zum Beispiel gilt nach wie vor als sehr gut verträglich und ist millionenfach erprobt. Eine biologisch orientierte Praxis bietet eine metallfreie Alternative dort an, wo sie gewünscht und sinnvoll ist – sie verteufelt jedoch keine etablierten Materialien. Diese sachliche Haltung schützt Sie vor überzogenen Erwartungen und vor unnötigen Behandlungen.
In der Beratung legen wir die in Frage kommenden Werkstoffe offen nebeneinander und erläutern Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Grenzen. So entscheiden Sie auf Basis nachvollziehbarer Eigenschaften, nicht auf Basis von Schlagworten. Wenn Sie eine konsequent metallfreie Versorgung wünschen, sprechen Sie uns gezielt darauf an, damit wir die passenden Materialien und – bei mehrteiligen Konstruktionen – auch deren Verbindungselemente entsprechend auswählen können.
VERTRÄGLICHKEIT
Materialverträglichkeit, Vorgeschichte und der ehrliche Umgang mit Tests
Gerade in der biologischen Zahnmedizin wird das Thema Materialverträglichkeit häufig angesprochen. Manche Menschen haben eine bekannte Allergie, andere berichten von Unverträglichkeiten in anderen Lebensbereichen oder möchten schlicht vorsorglich auf bestimmte Stoffe verzichten. Wir nehmen diese Anliegen ernst und besprechen sie gründlich – legen dabei aber Wert auf eine realistische Einordnung dessen, was sich tatsächlich feststellen lässt und was nicht.
Die Vorgeschichte als wichtigste Quelle
Der erste und oft aussagekräftigste Schritt ist ein ausführliches Gespräch über Ihre Vorgeschichte. Gab es in der Vergangenheit Reaktionen auf Schmuck, Metalle, Pflaster oder Medikamente? Bestehen ärztlich festgestellte Allergien? Wie haben Sie vorhandene Versorgungen im Mund vertragen? Diese Angaben helfen uns, bestimmte Werkstoffe von vornherein zu meiden und eine Auswahl zu treffen, mit der Sie sich wohlfühlen. Bei begründetem Verdacht auf eine echte Allergie ist die fachärztliche Allergiediagnostik, etwa bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt, der medizinisch anerkannte Weg – nicht jeder im Internet angebotene Test besitzt dieselbe Aussagekraft.
Was Tests können und was nicht
Es kursieren zahlreiche Verfahren, die eine umfassende „Materialverträglichkeitsprüfung“ versprechen. Hier ist Nüchternheit angebracht. Anerkannte Allergietests wie der Epikutantest können bestimmte Kontaktallergien aufzeigen. Andere, nicht etablierte Testmethoden liefern dagegen oft keine zuverlässig belegten Ergebnisse, und wir stellen sie nicht als gesicherte Diagnostik dar. Unser Weg ist deshalb ein pragmatischer: Wir erfassen Ihre Vorgeschichte sorgfältig, beziehen vorliegende fachärztliche Befunde ein und wählen im Zweifel Werkstoffe, die als gut verträglich gelten und Ihren Wünschen entsprechen. So vermeiden wir, Ihnen kostspielige Untersuchungen mit fraglichem Nutzen nahezulegen.
- Ausführliche Anamnese zu bekannten Allergien, früheren Reaktionen und dem Verhalten bisheriger Versorgungen.
- Einbeziehung vorliegender fachärztlicher Befunde, etwa eines bereits durchgeführten Allergietests.
- Bei begründetem Verdacht Verweis an die fachärztliche Allergiediagnostik statt einer Selbsteinschätzung.
- Auswahl gut verträglicher, auf Wunsch metallfreier Werkstoffe als pragmatischer Weg, wenn eine sichere Testung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist.
- Klare Trennung zwischen anerkannten Verfahren und Tests ohne belastbare wissenschaftliche Grundlage.
Diese ehrliche Haltung mag weniger spektakulär klingen als das Versprechen eines einzelnen Tests, der alle Fragen beantwortet. Sie ist aber im Sinne unserer Patientinnen und Patienten, weil sie unnötige Kosten und falsche Sicherheit vermeidet. Im Zahnkompetenzzentrum in Weißenfels nehmen wir uns die Zeit, Ihre persönliche Situation einzuordnen und gemeinsam eine Materialwahl zu treffen, mit der Sie sich gut aufgehoben fühlen.
AMALGAM
Amalgam und Altlasten – sachlich erklärt und schonend behandelt
Kaum ein Thema wird in der ganzheitlichen Zahnmedizin so häufig angesprochen wie Amalgam. Amalgam ist ein silbrig glänzendes Füllungsmaterial, das über viele Jahrzehnte zur Versorgung von Karies verwendet wurde, weil es haltbar und einfach zu verarbeiten ist. Es enthält eine Legierung verschiedener Metalle, unter anderem Quecksilber in gebundener Form. In den vergangenen Jahren ist Amalgam unter anderem aus Umweltschutzgründen stark zurückgegangen; seit 2025 ist die Verwendung von Dental-Amalgam in der Europäischen Union grundsätzlich nicht mehr zulässig. In der Praxis stellt sich heute also vor allem die Frage, wie mit vorhandenen, älteren Amalgamfüllungen umzugehen ist.
Eine nüchterne Einordnung
Hier ist eine sachliche Sprache wichtig. Zahlreiche vorhandene Amalgamfüllungen sind über Jahre unauffällig und müssen nicht allein deshalb entfernt werden, weil sie aus Amalgam bestehen. Ein Austausch kann jedoch aus verschiedenen Gründen sinnvoll oder gewünscht sein: weil eine Füllung undicht geworden ist, weil darunter neue Karies entstanden ist, weil ein Riss im Zahn besteht – oder weil sich jemand aus persönlicher Überzeugung eine metallfreie Versorgung wünscht. Wir respektieren diesen Wunsch ausdrücklich. Zugleich vermeiden wir es, Ängste zu schüren oder einen Austausch mit dem pauschalen Versprechen zu verbinden, dadurch würden Beschwerden in anderen Körperregionen verschwinden. Eine solche Zusage wäre fachlich nicht haltbar.
Warum die Art der Entfernung zählt
Wenn eine Amalgamfüllung entfernt wird, entstehen beim Aufbohren feinste Partikel und Dämpfe. Damit diese möglichst wenig in den Mundraum und in die Umgebung gelangen, arbeiten wir bei der Entfernung mit besonderen Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, die Belastung während des Eingriffs für Sie, für das Behandlungsteam und für die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Solche Schutzvorkehrungen sind aus unserer Sicht selbstverständlicher Teil eines sorgfältigen, gewebeschonenden Arbeitens.
- Großzügige Kühlung und Wasserzufuhr, um die Erwärmung des Materials und damit die Freisetzung von Dämpfen zu verringern.
- Absaugung mit hoher Leistung direkt am Arbeitsfeld, um Partikel und Aerosole gezielt zu erfassen.
- Abschirmung des Zahns vom übrigen Mundraum, etwa mit einem Schutztuch (Kofferdam), wo dies möglich und sinnvoll ist.
- Möglichst zügiges, substanzschonendes Vorgehen, um die Belastung kurz zu halten.
- Fachgerechte Entsorgung des entfernten Materials über die dafür vorgesehenen Wege und Abscheider.
Nach der Entfernung versorgen wir den Zahn mit einem zahnfarbenen, metallfreien Material – je nach Größe und Lage mit einer Kompositfüllung, einer keramischen Teilkrone oder einer Krone. So entsteht aus dem Austausch zugleich eine ästhetisch unauffällige Versorgung. Ob und wann ein Austausch für Sie sinnvoll ist, besprechen wir individuell und ohne Druck. Manchmal ist Abwarten die richtige Empfehlung, manchmal spricht ein konkreter zahnmedizinischer Befund für den Wechsel. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen, auf der Grundlage des tatsächlichen Befunds und Ihrer persönlichen Wünsche.
BEHANDLUNGSSPEKTRUM
Das biologische Behandlungsspektrum und der schonende Weg
Eine biologisch orientierte Praxis bietet im Grunde das gesamte Spektrum der modernen Zahnheilkunde an – nur eben mit einem besonderen Augenmerk auf Materialwahl, Substanzschonung und Vorbeugung. Es geht nicht darum, etwas grundlegend anderes zu tun, sondern Bewährtes mit zusätzlicher Achtsamkeit umzusetzen. Schonende Verfahren bedeuten dabei, möglichst viel gesunde Zahnsubstanz zu erhalten, sanft mit dem umgebenden Gewebe umzugehen und unnötige Eingriffe zu vermeiden. Vorbeugung steht bewusst am Anfang, denn der schonendste Eingriff ist der, der gar nicht nötig wird.
Wichtige Bausteine einer biologisch orientierten Versorgung
- Vorbeugung und professionelle Zahnreinigung als Grundlage, um Erkrankungen früh zu erkennen und größere Eingriffe seltener nötig zu machen.
- Substanzschonende Füllungstherapie mit zahnfarbenen, metallfreien Materialien statt großflächigem Abtragen.
- Behandlung von Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen, da entzündliches Gewebe im Mund den ganzen Körper belasten kann.
- Metallfreier Zahnersatz aus Vollkeramik – Kronen, Teilkronen, Brücken und Verblendungen.
- Keramikimplantate als metallfreie Option für die künstliche Zahnwurzel, wo dies gewünscht und medizinisch geeignet ist.
- Sachlicher, geschützter Austausch vorhandener Amalgamfüllungen auf Wunsch oder bei zahnmedizinischer Notwendigkeit.
- Erhalt eigener Zähne, wo immer dies sinnvoll möglich ist, statt vorschneller Entfernung.
Schonend behandeln – auch für ängstliche Menschen
Zu einer gewebe- und menschenschonenden Behandlung gehört für uns auch, dass Sie sich während des Termins wohlfühlen. Viele Menschen empfinden vor zahnmedizinischen Eingriffen Anspannung oder Angst. Wir gehen darauf ein, erklären jeden Schritt und nehmen uns Zeit. Auf Wunsch und nach sorgfältiger Abklärung kann eine Behandlung in einem entspannten Dämmerschlaf, einer sogenannten Sedierung, begleitet werden. So lässt sich eine notwendige Behandlung ruhiger und mit weniger Belastung durchführen. Was im Einzelfall geeignet ist, besprechen wir vorab ausführlich mit Ihnen.
Welche dieser Bausteine in Ihrer Situation eine Rolle spielen, ergibt sich aus der Untersuchung und aus Ihren Wünschen. Eine biologische Behandlung ist deshalb nie ein festes Programm, sondern ein individuell zusammengestellter Weg. Im Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner bündeln wir Diagnostik, Beratung, Behandlung und Nachsorge an einem Standort in Weißenfels, sodass Ihre Versorgung über alle Phasen hinweg aus einer Hand begleitet wird.
ABLAUF
Die ganzheitliche Erstuntersuchung – Schritt für Schritt
Eine ganzheitlich gedachte Erstuntersuchung unterscheidet sich von einem kurzen Routinetermin vor allem durch die Zeit, die wir uns nehmen, und durch die Breite des Blicks. Wir möchten verstehen, mit welchem Anliegen Sie kommen, wie Ihr Mund und Ihre Zähne tatsächlich aussehen und welche Rolle Ihre allgemeine Gesundheit dabei spielt. Der folgende Überblick zeigt den typischen Ablauf – die genaue Reihenfolge und der Umfang richten sich immer nach Ihrer persönlichen Situation und können abweichen.
- Ausführliches Gespräch: Wir hören zunächst zu – zu Ihrem Anliegen, Ihren Erwartungen und Ihrem Wunsch nach einer materialbewussten oder metallfreien Versorgung.
- Allgemeine und zahnmedizinische Vorgeschichte: Wir erfassen Allgemeinerkrankungen, Medikamente, bekannte Allergien und Unverträglichkeiten sowie Ihre bisherigen Erfahrungen mit Zahnbehandlungen.
- Gründliche Untersuchung des Mundes: Wir beurteilen Zähne, vorhandene Füllungen und Versorgungen, das Zahnfleisch und den Zustand des Zahnhalteapparats.
- Beurteilung des Zahnfleisches: Wir prüfen gezielt auf entzündliche Veränderungen, da der Zustand des Zahnbetts für die Gesamtgesundheit besonders relevant ist.
- Bildgebung nach Bedarf: Wo es medizinisch begründet ist, ziehen wir Röntgenbilder hinzu, um verborgene Befunde und den Knochen zu beurteilen.
- Materialbesprechung: Wir ordnen die in Frage kommenden Werkstoffe ein und gehen auf Ihren Wunsch nach metallfreien oder besonders verträglichen Lösungen ein.
- Gemeinsame Befundbesprechung: Wir erläutern, was wir festgestellt haben, in verständlicher Sprache und zeigen mögliche Wege auf, einschließlich des Abwartens, wo das sinnvoll ist.
- Behandlungs- und Kostenplan: Sie erhalten einen nachvollziehbaren, schriftlichen Plan mit den vorgeschlagenen Schritten, den Alternativen und den voraussichtlichen Kosten.
Warum wir uns Zeit nehmen
Eine sorgfältige Erstuntersuchung ist die Grundlage für jede weitere Entscheidung. Sie verhindert, dass vorschnell behandelt wird, und schafft die nötige Klarheit über Ihre Situation. Häufig stellt sich dabei heraus, dass ein zurückhaltendes, vorbeugendes Vorgehen sinnvoll ist; manchmal ergibt sich ein konkreter Behandlungsbedarf. In beiden Fällen ist es uns wichtig, dass Sie die Empfehlung verstehen und mittragen. Eine ganzheitliche Untersuchung ersetzt dabei keine fachärztliche Abklärung von Allgemeinerkrankungen, sondern bezieht den Mundbefund verantwortungsvoll in den größeren Zusammenhang ein.
Sie verlassen den ersten Termin idealerweise mit einem klaren Bild: Was ist der aktuelle Stand, welche Möglichkeiten gibt es, welche Materialien kommen in Frage und mit welchen Kosten ist zu rechnen. Auf dieser Grundlage entscheiden Sie in Ruhe und ohne Zeitdruck, wie es weitergehen soll.
KOSTEN & REGION
Kosten, Kassenleistung und Ihr Weg zu uns nach Weißenfels
Die Kosten einer biologisch orientierten Behandlung lassen sich nicht pauschal angeben, weil sie ganz von der jeweiligen Situation abhängen: davon, ob es um eine einzelne Füllung, um Zahnersatz, um die Behandlung des Zahnfleisches oder um den Austausch vorhandener Versorgungen geht, und davon, welche Materialien gewählt werden. Hochwertige metallfreie Werkstoffe und ihre Verarbeitung können aufwendiger sein als einfache Standardlösungen. Einen festen Preis gibt es deshalb nicht – wohl aber einen schriftlichen, nachvollziehbaren Plan, den Sie vor Behandlungsbeginn von uns erhalten und in dem alle Positionen aufgeführt sind.
Uns ist bewusst, dass die finanzielle Seite eine wichtige Rolle spielt. Deshalb besprechen wir gemeinsam, welche Versorgung medizinisch sinnvoll und zugleich für Sie tragbar ist, und erläutern den Kostenplan Position für Position. So bleibt nichts im Unklaren, und Sie haben eine belastbare Grundlage für Ihre Entscheidung.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die anerkannte Grundversorgung – etwa die Untersuchung, einfache Füllungen im Rahmen der Regelversorgung und die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen nach den geltenden Vorgaben. Beim Zahnersatz gilt ein befundbezogener Festzuschuss, der sich an der Regelversorgung orientiert und mit lückenlos geführtem Bonusheft steigen kann. Hochwertige, metallfreie Lösungen, eine professionelle Zahnreinigung oder der Austausch intakter Füllungen aus persönlichen Gründen gehen in der Regel über die Kassenleistung hinaus und sind dann eine private Leistung. Privat- und Zusatzversicherte klären den Umfang ihrer Erstattung am besten vorab mit ihrem Versicherer. Gern erstellen wir Ihnen einen Kostenplan, den Sie vor der Behandlung einreichen können – sprechen Sie uns einfach an unter 03443 / 339 65 54.
Biologische Zahnmedizin in Weißenfels und Umgebung
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner befindet sich in der Leopold-Kell-Straße 25 in 06667 Weißenfels im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt). Eine materialbewusste, ganzheitlich gedachte Zahnmedizin wird nicht in jeder Praxis in dieser Form angeboten, weshalb Menschen aus Weißenfels selbst, aber auch aus dem weiteren Burgenlandkreis und dem Raum zwischen Halle, Leipzig und Naumburg den Weg zu uns finden. Diagnostik, Beratung, Behandlung und Nachsorge erfolgen an einem Standort, sodass auch eine weiter angereiste Behandlung koordiniert an einem Ort begleitet wird.
Wenn Sie über eine biologisch orientierte, möglichst metallfreie Versorgung nachdenken oder einfach eine ruhige, ehrliche Einschätzung Ihrer Situation wünschen, ist ein persönliches Gespräch der beste erste Schritt. Dabei sehen wir uns Ihre Situation an, ordnen die Möglichkeiten sachlich ein und zeigen Ihnen die Wege auf – verständlich und ohne Zeitdruck. Vereinbaren Sie gern einen Termin telefonisch unter 03443 / 339 65 54. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und begleiten Sie auf dem Weg zu einer gesunden, gut verträglichen Versorgung.
Ganzheitlich gedacht, biokompatibel umgesetzt
Biologische Zahnmedizin ist der konsequente Versuch, den Mund als Teil eines vernetzten Organismus zu behandeln. Das bedeutet: Materialien, die wir im Mund einbringen, sollen den gesamten Körper unterstützen – nicht belasten. Verfahren sollen so schonend wie möglich ablaufen und das individuelle Gleichgewicht des Patienten respektieren.
In unserem Zahnkompetenzzentrum ist biologische Zahnmedizin kein Marketing-Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Wir setzen Keramikimplantate statt Titan, verwenden Vollkeramikrestaurationen ohne Metall, arbeiten mit körpereigenem PRF-Eigenblut und beraten zu Wechselwirkungen zwischen Mund- und Allgemeingesundheit.
Stimmen, die geblieben sind.
Technisch alles auf dem neuesten Stand und fachlich 1a. Hier hat man das Gefühl, in guten Händen zu sein. Gut fand ich auch, dass ich nie lange warten musste.
Ich war fünfzig Jahre lang ein Angstpatient. Heute bin ich das nicht mehr. Nicht weil sich meine Angst aufgelöst hätte, sondern weil dieses Team sie ernst genommen hat, ohne je aus ihr ein Drama zu machen.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum